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Klingeltaster

Mit einem Klingeltaster meint man den Klingelknopf, welcher beim Drücken den Klingelton im Hausinneren auslöst. Andere Namen für Klingeltaster sind unter Anderem Klingelknopf, Drucktaster oder Druckknopf. Hier werden häufig verschiedene Worte für die selbe Bedeutung benutzt, was beim Suchen bestimmter Artikel etwas kompliziert ist. In der Regel kommt man als erstes mit dem Klingeltaster in Kontakt, wenn man eine Privatperson oder ein Unternehmen besucht. Neben einem möglichst ansehnlichen Klingelschild ist also auch der Taster wichtig, um einen guten, seriösen Eindruck zu hinterlassen. Da dieser mit der Zeit kaputt gehen kann, muss man manchmal auch einen Taster ohne dazugehöriges Klingelschild kaufen. Beim Kauf eines Tasters gibt es einige Dinge zu beachten und auch ein paar Entscheidungen zu treffen. Um Ihnen bei diesen Entscheidungen zu helfen und Sie umfassend zu informieren, haben wir diesen Beitrag verfasst.

Klingeltaster mit weißem LED-Licht

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Funktionsweise vom Klingeltaster

Im Prinzip ist die Funktionsweise eines Klingeltasters ganz einfach. Man benötigt 3 Dinge:

  1. Einen Klingeltrafo*
  2. Einen Klingeltaster
  3. Einen Türgong*

Der Klingeltrafo hat die Aufgabe, die Netzspannung von 230 Volt auf ca. 8 Volt zu transformieren. Daher auch der Name. Normale Klingeln haben eine Betriebsspannung von ca. 8-24 Volt. Dadurch ist die Nutzung ungefährlich für Menschen und Tiere. Wenn man die Klingel also direkt an das Stromnetz anschließen und auf einen Trafo verzichten würde, dann würde die Klingel innerhalb kurzer Zeit durchbrennen. Der Strom fließt durch die Drähte bis hin zum Taster. Erst beim betätigen des Klingeltasters schließt sich der Stromkreis und das Klingelgeräusch ertönt. Wenn man den Klingeltaster also drückt, kann der Strom fließen und im Inneren des Hauses gibt die eigentliche Klingel einen deutlich wahrnehmbaren Ton ab. Der Klingeltaster dient also lediglich als Werkzeug zum Klingeln, er ist nicht die Klingel selbst.

Nur wenn man diese Elemtente richtig mtieinander verbindet, funktioniert die Klingel so, wie man Sie kennt und wie sie funktionieren soll. Um sicherzustellen, dass nichts bei der Taster-Montage kaputt geht, sollten Sie sich deshalb an die mitgelieferte Montageanleitung halten und den Taster anschließen, wie die Montageanleitung dies vorschreibt.

Klingeltaster Kaufempfehlungen

Manchmal ist man durch ein Überangebot an Produkten einfach überfordert. Taster gibt es in unzähligen Varianten. Da es letztendlich jedoch nur ein Knopf ist, haben die meisten Menschen keine Lust, sich ewig mit dem Thema zu beschäftigen. Deshalb haben wir uns den Aufwand gemacht, aus dem großen Angebot einige Produkte auszuwählen und Sie Ihnen hier zu präsentieren. Wir sind von der Qualität dieser Produkte überzeugt und können sie Ihnen somit weiterempfehlen.

 

Phobya LED – Klingeltaster aus Edelstahl

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Huber LED – Klingeltaster aus Edelstahl

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Zwei Klingeltaster aus verschiedenen Perspektiven

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Was ist beim Kauf vom Klingeltaster zu beachten?

Qualität

Niemand möchte gerne ein Produkt kaufen, welches nach kurzer Zeit kaputt geht. Das ist beim Klingeltaster nicht anders. Da der Taster außerhalb angebracht wird und somit Wind und Wetter ausgesetzt ist, sollte dieser qualitativ hochwertig sein. Qualitativ hochwertige Klingeltaster kann man unter anderem an der Schutzart ausfindig machen.

Die Schutzart gibt die Eignung von elektrischen Betriebsmitteln für verschiedene Umgebungsbedingungen an, zusätzlich den Schutz von Menschen gegen potentielle Gefährdung bei deren Benutzung.

Hier ist beispielsweise die Schutzart 65 angebracht. Die jeweilige Schutzart wird mit einem IP Code ausgegeben. Taster mit dem Code IP 65 sind staubdicht und gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel geschützt.

Unterschiede

Klingeltaster können sich hinsichtlich der Form und der technischen Eigenschaften unterscheiden. Unter anderem kann man zwischen Aufputz- und Unterputztastern unterscheiden. Die meisten Exemplare sind ausschließlich in der Unterputzvariante erhältlich. Der Unterschied der beiden Varianten ist, dass man bei der Unterputzvariante das Mauerwerk aufstemmen muss, wenn das noch nicht geschehen ist. Auch wenn das erst einmal nicht toll klingt: Es sieht besser aus! Vor allem, wenn das Mauerwerk bereits für ein solches Klingelschild aufgestemmt wurde, ist die Unterputz-Variante natürlich zu empfehlen. Aufputztaster sind eher dann möglich, wenn man auch eine dazu passende Klingelplatte anbringt.

Weiter können sich die Taster im Material unterscheiden. Auch in der Form und darin, ob sie leuchten oder nicht.

Betriebsspannung

Die Klingeltaster können eine unterschiedliche Betriebsspannung vertragen. Einige Klingeltaster können nur 12V vertragen, andere wiederum bis zu 48. Hier sollten Sie vor dem Kauf überprüfen, auf wie viel Volt ihr Klingeltrafo die Netzspannung transformiert. Bei modernen Klingeltrafos ist es möglich, die gewünschte Spannung dem jeweiligen Taster anzupassen.

Material vom Klingeltaster

Natürlich ist die Funktion des Klingeltasters wichtig. Doch auch die Optik des Klingeltasters spielt eine große Rolle. Hierfür ist beispielsweise das Material mitverantwortlich. Billige Klingeltaster aus Kunststoff sind nicht ansehnlich und wenn überhaupt nur minimal günstiger als vergleichbare Produkte aus Edelstahl. Wir empfehlen dringend, Taster die im nicht überdachten Bereich montiert werden sollen, nur aus Edelstahl zu kaufen. Beim Edelstahl sollten Sie darauf achten, dass es V2A oder V4A Edelstahl ist. Diese beiden Begriffe sind Synonyme für rostfreien Edelstahl. Erst wenn ein Taster funktioniert und nicht durch Rost an Attraktivität verliert, ist es ein lohnenswertes Geschäft.

LED

Viele Klingeltaster können leuchten. Die Leuchtfarbe kann man sich aussuchen, viele verschiedene Farben werden angeboten. Wenn Sie ein Exemplar mir LED-Licht haben möchten, dann benötigen Sie jedoch 4 aus der Wand ragende Drähte. Bei den meisten Häusern ist dies eh der Fall. Wenn bei Ihnen nur zwei Drähte aus der Wand kommen, dann können Sie entweder den Klingeltaster beleuchten oder klingeln. Beides zusammen geht dann nicht.

Form

Klingeltaster unterscheiden sich im Schalterdurchmesser, Gewindedurchmesser und in der Einbautiefe.

Schalterdurchmesser

Hiermit ist der Durchmesser des Teils gemeint, der über das Klingelschild hinaus misst. Das Maß ist deshalb wichtig, weil es größer sein muss als das Loch im Klingelschild. Ansonsten kann man den Taster nicht mit der Kontermutter an dem Klingelschild befestigen.

Gewindedurchmesser

Der Gewindedurchmesser ist für zwei Dinge wichtig. Der Durchmesser vom Loch des Klingelschildes, in den man den Taster hineinstecken soll, muss größer sein als der Gewindedurchmesser. Auch das Loch in der Wandfassade bzw. die Unterputzdose muss einen größeren Durchmesser haben als das Gewinde, damit man den Taster mit dem Klingelschild an der Wandfassade montieren kann.

Einbautiefe

Die Einbautiefe des Klingeltasters kann ebenfalls variieren. Die Unterputzdose bzw. das Loch in der Wand müssen natürlich Tiefer sein als der Teil des Klingeltasters, der in die Wand rein muss. Sie sollten jedoch noch ein wenig auf die angegebene Einbautiefe dazu rechnen. Die an den Klingeltaster angeschlossenen Kabel benötigen ebenfalls noch ein wenig Platz.

Anbringen/Montage

Es ist theoretisch möglich, einen Klingelschalter ohne Klingelschild zu benutzen. Da dieser jedoch nicht fest montiert werden kann und aus der Mauer hängen müsste, ist dies nicht zu empfehlen.

  1. Erst einmal muss man also den Klingeltaster am Klingelschild anbringen, in dem man den Dichtungsring anbringt, den Taster durch das Klingelschild steckt und dann die Kontermutter fest macht.
  2. Anschließend muss der Taster mit den Kabeln, die aus ihrer Wand bzw. der Unterputzdose heraus kommen, verbunden werden.
  3. Zu guter letzt muss das Klingelschild an der Wandfassade befestigt werden. Hilfreich ist eine Montage mit Bauschaum und/oder Silikon.

Beim Kauf eines Klingelschildes oder eines Klingeltasters erhalten Sie stets eine ausführliche Montageanleitung, sodass Sie sich bei diesem Punkt auch als Laie keine Sorgen machen müssen.